Meine erste Begegnung mit Afrika

22. 5. 2018

.... hatte ich in der Sonntagschule.

Wie (fast) jedes Kind in unserem Dorf, ging auch ich am Sonntag in die Sonntagsschule. Ich ging gerne hin, denn, Frau Schudel so hiess unsere Sonntagsschul-Lehrerin, erzählte uns viele spannende Geschichten.
Ich liebte Geschichten schon damals und hörte ihr immer ganz gespannt und voller Neugier zu, obwohl mir keine einzige wirklich in Erinnerung blieb....

Denn etwas ganz anderes erregte meine Aufmerksamkeit.

Jedes Mal kurz bevor die Sonntagsschule aus war, reichte uns Frau Schudel, das Kässeli (keine Kasse) in die Runde, wo jedes Kind 20 Rappen reinwerfen sollte, das war der damalige Spendentarif bei uns in der Sonntagsschule, und das Geld bekamen wir von unseren Eltern.
Frau Schudel erklärte uns sehr eindringlich, dass dieses Geld für die armen Kinder in Afrika wäre. Wir Kinder fanden das lustig, denn wir wussten ja gar nicht, wo Afrika war und auch nicht wie es den Kindern dort ging.
Doch, das Kässeli dass sie immer in die Runde reichte, war an sich schon sehr Speziell und keineswegs ein gewöhnliches Kässeli, nein, nein; es war eine ganz Besondere kleine Kasse, die Bände sprach. Denn auf der oberen Seite, wo der Schlitz für das Münz (Kleingeld) war, kniete ein kleines, schwarzes "Negerkind" mit gefalteten Händen, und jedes mal wenn das Geld durch die Öffnung auf den Boden der Kasse fiel, nickte das kleine, schwarze "Negerkind" mit seinem Kopf. . .

Und so wie ich mir die Geschichten der Sonntagschule nicht merken konnte, verblasste auch dieses "eigenwillig" anmutende Bild mit der Zeit, und ich vergass es irgendwann.

Doch es prägte sich tief in mein Unterbewusstsein ein.

Jahre später reiste ich dann wirklich nach Westafrika, jedoch nicht der Spendengelder wegen, sondern um zu Tanzen. Und was mir begegnete waren keine schwarzen, nickenden Kinder. Ich blickte in fröhlich lachende Kindergesichter, die singend hinter mir her rannten und riefen "Toubab Bonjour en petit Bonbon" (Weisse, guten Tag, ein kleines Bonbon)

Mit der Zeit, als ich dann in Senegal lebte veränderte sich auch dieses Bild, denn es entspricht beides nicht die Wahrheit. Ich lernte zu unterscheiden.

Ich lernte, wo es angebracht sein könnte zu helfen und wo nicht.

Ich lernte, dass es nicht immer lustig her und zu ging und die Menschen nicht nur tanzen und singen.

Ich lernte, das nicht alle Menschen krank, arm und hilflos sind.

Ich lernte, das nicht in ganz Afrika Krieg und Hunger herrscht.

Ich lernte, die Sorgen und Nöte der Menschen kennen, weil ich Neugierig bin.

Ich lernte, wie es sich in einer traditionelle afrikanischen Grossfamilie lebt. (Schwieriges Thema und nicht ganz ohne)

Ich lernte, wie es sich anfühlt, wirklich kein Geld zu haben.

Ich lernte, viel über Werte und Ethik und begriff wahrscheinlich zum ersten mal was Werte-Konflikt überhaupt sind, und was die Folgen sein können.

Wenn es dich näher interessiert, lade ich dich ganz herzlich zu meinem ersten Vortrag am Samstag 26. Mai um 19.30h ein.

Ich starte mit dem Thema Wert und Ethik! Wird spannend!

Von Herzen eine sonnige Woche

Monika

 

Mitten ins Herz

16. 5. 2018

.... und rein in die Freude

       

Als ich vor langer Zeit, an einem kalten, trüben und verregneten Februarmorgen, ziemlich aufgeregt und nervös (hinzu kam die Flugangst) am Flughafen Zürich Kloten stand, und überhaupt nicht ahnte wie sehr diese Reise mein ganzes Leben auf den Kopf stellen würde, denn ich hatte ja "nur" einen Tanzworkshop nach Senegal gebucht, und freute mich darauf. Also was konnte mir da schon passieren!?
Von Senegal hatte ich bis dahin zwar keinen blassen Schimmer,  wusste aber das es in Afrika lag, wenigsten etwas. Ja, mir wurde sogar Blauäugigkeit nachgesagt, hm, was ja eigentlich auch stimmte.
Denn im "normal Fall" informiert man sich über den Ort wo man hingeht und erst recht wenn man nach Afrika reist, da weiss man ja nie was einem erwartet. ;-) gell.

Doch vor lauter Aufregung und Vorfreude über die grosse Reise, habe ich das glatt verpasst.

Das hatte ich nun davon

Ich war so begeistert, von diesem Ort, er hatte etwas mystisches an sich, das gefiel mir. Hinzu kam der Tanz, die Musik, es roch ganz anders, auch das Meer tat mir gut, und die Herzlichkeit dieser Menschen, ja, ja dieser einzigartige Mix verzauberte mich.

Ich war so in meinem Element, das ich nicht einmal merkte wie schlecht mein Französisch wirklich war, denn ich brachte es fertig, mich richtig gut mit den Menschen zu verständigen. Ich fühlte mich von Anfang an wohl.

Und ich entdeckte etwas Neues in mir...

Es waren Mut und ganz viel Neugier, mich einzulassen und mein Herz zu öffnen, für etwas das ich nicht kannte. Die Angst vor dem Unbekannten und Fremden anzunehmen, und neugierig immer weiterzugehen. Diese vier Wochen Tanzen waren ein Geschenk, ich spürte meine Lebendigkeit wieder und war froh hatte ich all diese (komischen) Infos über Afrika gar nicht.

Ich bin wirklich einfach reingesprungen, und oberflächlich gesehen war ich sicher sehr naiv und blauäugig, doch genau dieses NICHT Wissen hatte mir auch die Möglichkeit gegeben, tiefer zu tauchen. Und mir wurde bald klar das ich hier einen Teil meines Lebens verbringen wollte.

Gesagt, getan..

Über längere Zeit habe ich auf zwei Kontinenten gelebt. Und in dieser Zeit unglaublich viele Erfahrungen gemacht. Und nicht immer nur die wundervollsten, ich kam sowas von an meine Grenzen, und bin jetzt dafür alles andere als blauäugig und gutgläubig. Jetzt bin ich nämlich Bodenständig und Afrika-tauglich ;-) und ist es an der Zeit, meine Erfahrungen zuteilen.


Am 26. Mai findet mein erster Vortrag statt und weitere folgen! Ich freue mich wenn du dabei bist, es sind spannende und wichtige Themen dabei!

Afrika ist Afrika, und wenn wir mit unserem durch getakteten Leben daher kommen wird's leidvoll. Ich bin für Co-Kreation, statt für noch mehr Konzepte.

Von Herzen

Monika

 

Das Leben will mehr von dir

8. 5. 2018

Es möchte dich in deiner ganzen Kraft, mit Haut und Haar.

       

Ende und Anfang...

Reihe dich in den Tanz des Universums ein, das Alte muss gehen um dem Neuen Platz zu machen.

Verlass deine gewohnte Umlaufbahn, öffne dich für eine neue Erfahrung. Öffne dich für mehr Tiefe und Fülle. Das Leben schiebt dich vorwärts, raus aus dem Festgefahrenen, dem Gewohnten, Bequemen, rein in deine Lebendigkeit.  

Wandlung

Lass es zu, und nein es fühlt sich nicht immer toll an. Denn Veränderung in die Tiefe, bedeutet auch gleichzeitig Gefühle wie Einsamkeit, Leere, Traurigkeit, Wut oder sogar Wertlosigkeit in dir. Nimm sie an, auch wenn sie nicht sehr angenehm sind, doch wenn du sie bekämpfst rauben sie dir Kraft und Energie. 
Diese Gefühle wollen gesehen und gefühlt werden. Komme mit ihnen in Frieden.

Bleibe weich!

Was wie ein Verlust erscheint, ist in Wirklichkeit der Anfang von dem Neuen und Grösseren das in deinem Leben in Erscheinung treten will.

Feiere dich, sei dankbar und wertschätzend für deine Geschichte, dein Leben, deinen Mut und deine Hingabe.

Achte auf deine Gedanken, denn sie haben Macht. Gedanken werden Dinge, vergiss das nicht.

Es ist Zeit...

Die strahlende Göttin in die will gesehen werden. Mach ihr Platz, und gib ihr Raum in deinem Leben. 

Ladies-Night verbringe einen oder mehrere Abende mit gleichgesinnten Frauen auf ihrem Weg, zusammen macht das Leben und das Weitergehen noch viel mehr Freude. 

Wenn du noch mehr in die Tiefe gehen möchtest, unterstützt dich Shine in jeder Hinsicht.

Ich freue mich auf dich!

Von Herzen Monika

Neugierde...

23. 4. 2018

Bist du ein neugieriger Mensch?

       

Wie gehst du durch dein Leben?

Bist du eher der experimentierfreudige, neugierige Typ, und lebst dein Leben voller Staunen, probierst gerne Neues aus, und liebst deinen Weg.

Oder:

Hast du genug Konzepte, um dir dein Leben zu erklären, und hältst lieber noch am Alten fest?  

Die zweite Variante ist bequem, jedoch nicht sehr verführerisch und auf Dauer langweilig. Denn irgendwann prickeln auch die besterklärten Konzepte nicht mehr.

Denn um zu wachsen, und weiter zu kommen, neue Möglichkeiten zu erforschen und wieder mit Freude durch das Leben zugehen, ist Neugierde sehr erregend...

Neugierig sein bedeutet; da zu sein.

Neugierig sein bedeutet; gute Fragen zustellen.

Neugierig sein bedeutet; JA zu dir zu sagen.

Neugierig sein bedeutet; etwas Neues zu wagen.

Neugierig sein bedeutet; allem mit Respekt zu begegnen.

Neugierig sein bedeutet; zu zuhören.

Neugierig sein bedeutet; still zu werden.

Neugierig sein bedeutet; die Schönheit in dir zusehen.

Neugierig sein bedeutet; zu Tanzen.

Neugierig sein bedeutet; das Leben zu feiern.

Neugierig sein bedeutet; wohlwollend an andere zu denken.

Neugierig sein bedeutet; dein Herz zu öffnen.

Neugierig sein bedeutet; mutig und gross zu denken.

Neugierig sein bedeutet; zu Träumen, zu Lieben, zu Dienen.

Neugierig zu sein bedeutet; dem Leben mit Wertschätzung und Dankbarkeit und Achtung zu begegnen....

Was macht dich neugierig? Schreibe mir

Und nicht vergessen: Walpurgisnacht Traumfrauenabend  Montag 30. April

Mit neugierigen Grüssen heart

Monika

Die Magie der Absicht

17. 4. 2018

Wendepunkte...

       

Es ruft mich,

Mein Leben ruft mich, mein Herz sagt; mach dich auf den Weg!

Es war einmal, vor langer Zeit...

Als ich eines frühen morgens aufwachte und mich weder gut noch schlecht fühlte.
Kein prickelnder, geschweige denn spannender Zustand. 
Ich stehe auf wie immer, nichts aussergewöhnliches passiert. 
Alles wie immer, mein Leben plätschert so vor sich hin. Doch einen wirklichen Grund zum Klagen hatte ich auch nicht, andern ging es schlechter. 
Aber ich hatte auch keinen Grund, um aus dem Bett zu hüpfen und die Welt zu umarmen.
Ich spürte einfach eine leise aber heftige Unzufriedenheit, Langeweile, und schleichende Routine.
Mir fehlte der Kick...
Ich fühlte mich frustriert und fragte mich ernsthaft ob das jetzt mein Leben sein sollte. Denn ich kenne auch wirklich ganz andere Seiten an mir...
Ich kenne Seiten an mir die ver-rückt, wild, und lebensfroh sind. Wo ich gelacht und mich gefreut habe, wo ich neugierig war, wo und nach Afrika reiste. Wo ich in den Himmel schaute und tanzte. Ich hatte jede Menge Ideen...

Es lag an mir, ich musste definitiv etwas ändern.

Wendepunkt!

Ich wollte wieder mehr vom Leben!
Ich wollte wieder aufstehen am Morgen und die Welt umarmen!
Ich wollte wieder ver-rückt sein!
Neugierig und staunend dem Leben begegnen.

Ich war entschlossen.... und das Leben began zu antworten!

Ich entdeckte einen Schreibkurs von Veit Lindau im Internet, so kam ich zu "Schreibglück". Das war 2016.
Ich wollte schon lange ein Buch schreiben, doch mehr als acht Seiten schaffte ich leider nie, und dachte es wäre ja sowieso nur eine Spinnerei von mir, und überhaupt nicht mein Ding. Doch das Angebot liess mich nicht mehr in Ruhe...
Ich buchte diesen Online Kurs und fing mit Gleichgesinnten an zu Schreiben.
Mein erster Roman entstand wow, das Schreiben gab meinem Leben eine komplett neue Richtung und eine klare Struktur.
Mein vergangenes Leben und meine Erfahrungen in Afrika bekamen auf einmal einen tieferen Sinn. Ich erkannte die Geschenke, die in diesen Erfahrungen lagen. Ich machte es zu meiner Arbeit..
denn hatte Glück... Das nächste Geschenk wartete schon auf mich!

Mein Leben fühlte sich wieder erfrischter an.

2017 bot Veit eine Ausbildung als, "Menschen-LehrerIn" an, schon dieser Titel der Ausbildung machte mich zutiefst neugierig. Ich buchte, spontan wie ich war. Ich musste es einfach tun, es war der nächste grosse Wendepunkt in meinem Leben. Und das Tüpfchen aufs i

Ich habe keine einzige Sekunde bereut.
Was nicht heisst das es ein Ponyhof war, im Gegenteil. Es kamen Momente, Tage, sogar Wochen wo ich alles am liebsten wieder hingeschmissen hätte. 
Die Ausbildung ging in die Tiefe, in die Weite, in die Höhe...
Ich merkte wie oberflächlich ich mein Leben lebte. Ich haderte, ich zweifelte, mehr denn je, und ging doch weiter, es schob mich regelrecht voran. Und schüttelte mich wie in einem Schüttelbecher durch, ich jubelte. Ich kam einen Schritt weiter und ging vier wieder zurück. Ich bleibe dran, komme meiner wahren Essenz Schritt für Schritt wieder näher, und lerne jeden Tag, was wirklich wichtig ist und was wirklich zählt in meinem Leben...
Ich werde dankbar und demütig dem Leben gegenüber. Was für ein Geschenk.

Ich spüre die Magie wieder... die Magie der Absicht. Die Magie der Liebe.
Und die Bereitschaft die Form immer und immer wieder zu verändern.

Was nicht immer leicht ist, doch es lohnt sich. Und mit Menschen weiter zugehen, die an dich glauben und dich unterstützen, in deinen wildesten und kühnsten Träumen... Dann aber ;-) .... geschehen Wunder!!

Erlaube auch du dir neue Erfahrungen zu machen!

Zauberhafte Frühlingsgrüsse

Monika

Wohin willst du dich träumen?

7. 3. 2018

... von was willst du träumen?
... mit wem willst du träumen?

       

Ich bin einem meiner Träume wieder einmal mehr ein unglaubliches Stück näher gerückt, und bin ganz schön aufgeregt darüber!
Es geht um mein Buch.

Alles hat damit angefangen, das ich vor vielen Jahren nach Afrika reiste, das war damals wirklich ein Traum von mir, und zwar ein richtig grosser. Irgend eines Tages nach Afrika gehen zu können, ja das wollte ich...
Als es dann soweit war, wusste ich eigentlich gar nicht, was ich dort jetzt so genau sollte, ausser dass ich einen Tanzworkshop gebucht hatte, war das auch schon alles, oberflächlich gesehen. Doch tief in mir drin war eine Sehnsucht... der folgte ich, aber eher (noch) unbewusst. Aber ich tat es!
Und mein Herz ging Meilenweit auf, als ich zum ersten mal afrikanischen Boden unter meinen Füssen berührte.

Wow, ein unendliches Glücksgefühl durchflutete mich.

Was mir dann alles passierte, veränderte mein Leben auf eine so ungeahnte und sehr einzigartige Weise, dass bald darauf der Wunsch entstand, darüber ein Buch zu schreiben.

Ja, ich habe viel und gerne geschrieben, doch für ein Buch, naja, wen interessiert das schon, dachte ich.

Ha, und ich habe es trotzdem gemacht! Es musste einfach raus. Ob es dann jemand liest, wurde auf einmal nebensächlich. Doch je mehr ich schrieb, desto mehr kam dann doch der Wunsch es auch zu veröffentlichen.

Ich begann mit einer Lektorin zusammen zuarbeiten, schickte es an einen Verlag, und ... der wollte es nicht. 
Aha, wusste ichs doch, es interessiert gar niemanden! Schon fühlte ich mich bestätigt. 

Ui, da bekam ich aber was zuhören, von denen die wussten dass ich ein Buch schreibe ... "einen einzigen Verlag angeschrieben, eine einzige Absage und du gibst auf?"

Stimmt, jetzt erst recht!  

... und tada, jetzt kommt's.
Am Montag habe ich wieder einige Verlage angeschrieben, und siehe da, tatsächlich schon eine interessierte Rückmeldung!! Auch dieser Traum kommt seiner Verwirklichung immer näher!

Wieder Glücksgefühle :-) 

So, jetzt bist du an der Reihen!
Von was träumst du und möchtest es in die Tat umsetzten? 

Bleib dran, es lohnt sich garantiert, egal welchen Traum du hegst, Träume sind da um verwirklicht zu werden.

Aber sicher..!

Am Sonntag, 11. März lade ich dich ein, deinen Träumen wieder nähen zu kommen.

Sei dabei, es lohnt sich!

       

Was bewegt dich gerade in deinem Leben?

20. 2. 2018

       

Eine Zeit des Aufbruchs und ein Neuanfang stehen uns bevor. Die Zeit ist günstig...

Aber

vielleicht bewegt sich ja bei dir gerade überhaupt nichts, und dein Leben fühlt sich mehr wie Kaugummi an, als wie Neuanfang?

Alles scheint nur so vor sich hin zu Tümpeln. Du hast gar keine Kraft und auch keine prickelnde Idee. Eher das unglücklich Gefühl festzustecken? Und dein Verstand flüstert dir obendrein noch zu; mach doch mal was...

Oder

du sprudelst nur so vor Ideen, siehst vor lauter Bäumen den Wald gar nicht mehr, und bist vor lauter Aufbruch-Stimmung und Möglichkeiten, hin und her gerissen, du denkst, soll ich jetzt dies oder das tun. Und ich muss doch jetzt was tun. Und kaum hast du eine Antwort gefunden, kommt jemand und hat noch einen besseren Vorschlag.

Glaub mich ich kenne solche Zustände viel zu gut, und sie sind milde ausgedrückt, nicht wirklich verführerisch. Denn sie kosten Kraft und rauben Energie.

Und weisst du warum; weil solche Situationen im Kopf entstehen. Er wägt ab, überlegt, denkt nach, hat auch noch ein gutes Konzept und eine sichere Strategie auf Lager, und nicht dass das nicht gut wäre, das ist sogar sehr gut.

Doch

erinnere dich daran, das Leben besteht aus Zyklen und Rhythmen dem alle Wesen folgen: einatmen, ausatmen, Ebbe und Flut, Tag und Nacht, schlafen, wachen.

Wir können nicht alles erzwingen, wenn die Zeit nicht reif ist, nützt dir auch die beste Strategie nichts.

Geh nach draussen, schau dir die Natur an. Gerade scheint sich noch alles im Inneren abzuspielen und alles scheint wie tot zu sein. Doch wenn du genau hinschaust, siehst du unter dem Schnee schon die ersten farbigen Krokusse, Schneeglöckchen und Primelchen hervorlugen.

Und jetzt

trete einen Schritt zurück und werde still. Du musst nicht immer sofort reagieren, wenn das Leben dich fordert, Lass dir Zeit, lass die Antwort aus deinem Herzen kommen, aus der Tiefe deiner Seele aufsteigen. Vertraue... 

Wir brauchen beides den Kopf und das Herz!

Bleib neugierig

Von Herzen

Monika

Für spontane....

Am kommenden Sonntag 25. Feb mache ich eine Rhein-Ufer-Wanderung. 

Rhein-Ufer-Wanderung

14. 2. 2018

Raus in die Natur!

       

Ich liebe die Natur!

Ich spüre eine tiefe Verbundenheit, wenn ich im Wald bin, oder am Wasser.

Die Natur schenkt uns so viel Energie, pure Lebensfreude, und sie erdet uns, das gibt gute Laune.

Wann immer ich mich kraftlos und müde fühle, hüpfe ich raus, egal ob es schneit, regnet, windet (ich mag es vom Winde verweht zu sein) oder die Sonne scheint.

Ich liebe es, einem knisternden Feuer zuzuhören, in den weiten Himmel zu schauen, und über einen funkelnden, glitzernden, nächtlichen Sternenhimmel zu staunen. Den schönsten Sternenhimmel habe ich in Afrika gesehen:-)

Die Natur lehrt mich, DA zu sein, STILL zu werden, WAHR zunehmen.

Achtsamkeit in der Natur.

Jede Jahreszeit hat ihre eigene Schönheit, Einzigartigkeit und Geheimnisse.

Was offenbaren mir die Jahreszeiten?

Was blüht, kreucht und fläucht im Wald, auf dem Feld,oder am Rheinufer?

Welche Tiere zeigen sich mir oder auch nicht.

Was ruft der Vogel da?

Vielleicht findest du ja (d)einen Glücks-Stein?

Lass dich ein auf diesen besonderen Moment. Staune!

Am Sonntag den 25. Februar 2018 möchte ich dich mitnehmen auf eine Rhein-Ufer- Wanderung mit anschliessendem Feuerritual.

Kommst du mit? Das wäre wunderbar.

Deine Zutaten:

Was zum Trinken und Knabbern, ist immer gut :-)

Ein neugieriger und offener Geist, schadet auch nichts.

Beherztheit und Heiterkeit.

Wann wir los losgehen und Zugverbindungen findest du HIER.

Bei Fragen melde dich einfach bei mir. Monika

Eine kraftvolle Zeit wünsche ich dir, mit Herzgruss

Monika

Afrika - Feeling

4. 2. 2018

Eine Leseprobe aus meinem Buch! (Hinter den Kulissen tanzen die Geister).

     

Afrika - Lisa konnte es noch gar nicht richtig fassen.... Sie sah Palmen, Menschen in schönen, farbigen Kleider, spielende, lachende und fröhliche Kinder, Löcher in den Strassen und überall hörte sie Musik. Lisa kam aus dem Schauen und Staunen nicht mehr heraus. Es war so lebendig und bunt, und auch ein bisschen schmutzig.
Menschen sassen plaudernd draussen auf kleinen Hockern und Bänken aus Holz, vor ihren Häusern oder eher Hütten und schauten gelassen dem Geschehen zu; Lisa sah ihre Zufriedenheit.
Die Dunkelheit brach abrupt über sie herein, als sie die Grossstadt immer mehr hinter sich liessen. Auch die Dörfer verschwanden in der schwarzen Nacht. Überall leuchteten jetzt kleine Lagerfeuer, auf der die Frauen Essen kochten. Doch bald verschwanden auch diese, und nur der unendliche, weite Sternenhimmel begleitete sie durch den nächtlichen Busch, auf holprigen Strassen, irgendwo im nirgendwo. Niemand sprach gross ein Wort. Es gab für Lisa so viele neue Eindrücke, dass sie gar nicht mehr sprechen wollte, obwohl sie viele Fragen hatte.

Nach einer gefühlten Ewigkeit fragte der Fahrer, ob er Musik machen solle. Ja; war die einstimmige Antwort, von allen Taxiinsassen. Und so machte er sich während des Fahrens gleichzeitig am Radio zu schaffen, das aber aus irgendeinem Grund nicht funktionieren wollte. Also probierte er es mit einer Kassette, doch auch das funktionierte nicht, auch die nächste nicht und die übernächste auch nicht und so weiter, eine Kassette nach der anderen. Lisa staunte über diese Geduld, denn es war offensichtlich, dass das Radio, samt Kassettendeck kaputt war.
Eine heftige Diskussion entstand jetzt unter den Männern, es wurde wild gestikuliert und immer wieder schnalzte einer mit der Zunge. Lisa verstand kein einziges Wort von allem, auch war ihr nicht ganz klar, ob sie jetzt auf einmal Streit hatten und wirklich wütend waren oder nicht. Doch bald beruhigte sich die Lage wieder und die Reise ging weiter, immer noch ohne Musik.

Im Scheinwerferlicht verwandelten sich die Bäume des nächtlichen Dschungels im Tanz von Licht und Schatten, in uralte Fabelwesen aus einer anderen Zeit, geheimnisvoll und unheimlich. Nur das eintönige Brummen vom Motor war zuhören, bis von irgendwoher Trommeln die Stille der Nacht durchbrachen. Doch je länger sie unterwegs waren, desto ferner wurden auch die Trommeln. So fuhren sie durch den einsamen und geheimnisvollen Busch.
Die Weiterreise im Taxi verlief sehr schweigsam. Lisa genoss die Fahrt durch diesen Märchenwald, doch er war ihr auch ein wenig unheimlich. Was, wenn diese Fabelwesen auf einmal lebendig werden würden?
Doch dazu kam es nicht. Der Taxifahrer unterbrach die Stille. Er erklärte, dass sie nun an der Grenze wären und hier aussteigen müssten. Lisa schaute ihre Begleiter, die sich schon fürs aussteigen bereit machten, fragend an, denn sie hatte keine Ahnung, wo sie genau waren. Ousmane erklärte es ihr: Da vorne sei der Zoll zwischen Gambia und Senegal. Und um nach Senegal zu kommen, müssten sie da jetzt durch. Dann bräuchten sie auch ein senegalesisches Taxi für die Weiterreise. Mbay und der Fahrer waren schon mit dem Öffnen des Kofferraums und dem Ausladen der Koffer beschäftigt.

Vor einer  Betonbaracke loderte ein kleines Feuer, und Lisa, die jetzt auch ausgestiegen war, sah zwei Männer auf weissen Plastikstühlen am Feuer sitzen. Sie waren mit irgendetwas beschäftigt, mit was konnte sie nicht erkennen. Auf der Veranda brannte eine Petroleumlampe. Sonst war nicht viel zu sehen. Das sind wohl die Zollbeamten, dachte sie. Einer stand auch schon vom Stuhl auf, nahm die Petroleumlampe und kam auf sie zu. Im Schein der Lampe sah Lisa, das er ein wenig missmutig war, wahrscheinlich hatte er so spät in der Nacht mit niemandem mehr gerechnet.
Er ging direkt auf Mbay zu. "Salamalekum" (Friede sei mit dir) grüsste er ihn. "Malekum Salam" entgegnete Mbay zurück.
Dann fingen sie auch gleich wie wild an zu gestikulieren. War das jetzt ein gutes oder ein schlechtes Zeichen, überlegte Lisa. Die Geschichte am Flughafen und die Szene im Auto kamen ihr sofort in den Sinn. Und was, wenn sie hier jetzt lange warten mussten? Aber Lisa war auch froh über diesen Stopp, denn sie musste dringend aufs Klo, und durstig und hungrig war sie auch.
Der andere Beamte kam auf sie und Ousmane zu, auch er grüsste mit Salamalekum, und bat sie, am Feuer Platz zu nehmen. Die Nacht war kühl, und so setzten sie sich gerne an das wärmende Feuer.
Lisa gab dem Beamten zu verstehen dass sie auf die Toilette müsse. Er stand auf, und machte Lisa mit einer abfordernden Geste klar, das sie mitkommen sollte. Lisa schaute fragend zu Ousmane, doch der nickte nur; sie deutete das als ein gutes Zeichen. Der Beamte erklärte ihr auf Englisch, wo die Toilette sei und deutete mit einer Handbewegung in Richtung hinter der Baracke. Er gab ihr ein kleines, farbiges Plastikkübelchen, mit Wasser gefüllt, und eine Kerze mit. "Dahinten" sagte er nochmal. Ja, das hatte Lisa verstanden, doch was sie mit dem Wasserkessel anfangen sollte, das hatte sie noch nicht kapiert.
Der Beamte merkte, das Lisa nicht wusste, was sie damit tun sollte, doch er liess sich nichts anmerken und zeigte mit der Hand Richtung
 Gebüsch. GO! 

Der Weg führte direkt ins Gebüsch. Da Lisa dringend pinkeln musste, war es ihr eigentlich egal wo. Meinetwegen auch im Gebüsch, solange es keine Schlangen hatte. Also nahm sie Kerze und Wasserkessel und machte sich tapfer auf den Weg. Ein schmaler Pfad führte sie in Richtung Gebüsch. Es war stockfinster, die Kerzenflamme flackerte leicht im Abendwind, und sie musste aufpassen, das die Flamme nicht ausging, sonst würde sie nichts mehr sehen.
Im Gepäck hätte sie eine Taschenlampe, kam es Lisa in den Sinn.-
Sie folgte weiter dem Weg, viel sah sie nicht. Nicht weit entfernt erblickte sie im Schein der Kerze einen kleinen Bretterverschlag, das könnte die Toilette sein. Es hatte keine Tür, nur ein Vorhang hing vor der Öffnung. Sie ging rein und ja,  es war eine Toilette oder wenigsten so etwas Ähnliches, es roch auch danach. Im Kerzenlicht sah sie zwei Backsteine auf dem nackten Lehmboden liegen und in der Mitte von diesen hatte jemand ein kleines Loch ausgehoben. Einige Kakerlaken flitzen eilig davon. Lisa schauerte es kurz, sie fühlte sich ziemlich unbeholfen. Doch der Drang zu pinkeln war grösser. Und es klappte. Sie musste grinsen, bei dem Gedanken, ob sie es wohl "richtig" gemacht hätte oder nicht, was für eine doofe Frage.
Sie hockte auf dieser Toilette, ohne Tür und ohne Dach, hörte das Zirpen der Grillen und über ihr leuchtete ein wie mit Diamanten übersäter, funkelnder Sternenhimmel. Sie war irgendwo in Afrika und fühlte sich so gut wie schon lange nicht mehr in ihrem Leben. 

Wenn dir meine Geschichte gefallen hat, würde ich mich sehr über ein Feedback freuen! Im April mache ich eine Reise nach Senegal, hast du Lust dabei zu sein? Dann schreibe mir, ich freue mich dir weitere Infos geben zu können.

Herzlichst Monika

Wandlungs-Feuer!

10. 1. 2018

Das neue Jahr liegt vor uns, wie ein weisses, leeres Blatt Papier.

Spannend...

Verheissungsvoll...

Aufregend....

Wie möchtest du es füllen?

Alles ist drin, alles ist da, alles ist möglich.

Wo bist du?

Setze deine Spur!

     

Wie willst du dein Leben erfahren, in den nächsten kommenden 12 Monaten?

Willst du klar und kraftvoll sein?

Deine Grösse und Stärke spüren?

Anmutig und Geschmeidig deinen Weg gehen?

Dann lass weg was dich klein hält, runterzieht, einengt, festhält! 

Ein machtvolles Ritual in deine ureigene Macht. 

Ich liebe es alte, überholte Gedanken, Muster und alles was mir Kraft raubt, auf Zettel zu schreiben und dann im transformierenden Feuer zu verbrennen.

Man spürt förmlich wie der eigene Raum wieder weiter, klarer und grösser wird, und die Kraft zurückkehrt. So wohltuend und befreiend.

Und als Sahnehäubchen laden wir all unsere Herzenswünsche ein!

Feel the Magic!

Am Sonntag 28. Januar 2018 möchte ich ein grosses Feuer machen.

Wir treffen uns um 14h bei mir Held 2, in Schlatt, wenn du Lust hast mitzukommen, würde mich mega freuen, (zusammen macht es mehr Spass!) Dann gib mir unbedingt Bescheid.

Monika 078 709 98 86

Herzgruss und ein Jahr voller Freude, Schönheit, Glück, Erfolg, Reichtum, Mitgefühl, Liebe, Respekt und Gesundheit, wünsche ich dir!!!!!!!!!!!!!!