September

18. 9. 2018

Vergänglichkeit (Gedanken)

      

Aufbruch, wohin?

Wohin gehst du, wenn du nicht mehr bist?

Ich tauche ein und weiss es nicht.

Vergänglichkeit, ich sehe dich und ergebe mich.

Frieden,

kein Kampf, kein Ringen, keine Fragen mehr...

Nur noch Sein und es wird still.

Wo treibst du hin wenn du nicht mehr bist?

Du weisst es nicht?

Dann lebe dein Leben, so tief und kostbar es ist, lebe es kühn, sei mutig und leuchte...

Es ist dein Leben, weisst du was ist, wenn du nicht mehr bist?

Ich weiss es nicht, drum lebe ich jetzt.

Wenn du Lust auf mehr Tiefe, Kühnheit und Ausstrahlung in deinem Leben hast, dann hab ich was für dich; Shine

Ich wünsche dir von Herzen einen tiefen September

Monika

Echt Pur Du

24. 8. 2018

…. der Roman geht, meine Geschichte entsteht.

     

Hinter den Kulissen tanzen die Geister.

Das kann man so wohl sagen. Denn sie machen sich wirklich alle Ehre "meine" lieben Geister, die Guten wie die Schlechten.

Sie mögen es, mich an der Nase herum zuführen und mich auf die falsche Fährte zu locken. Sie gaukeln und verführen. Sie munkeln hinter meinem Rücken und tanzen auch vor den Kulissen. Dann haben sie ihren grössten Spass.

Sie zeigen wo es lang geht...

….und spinnen ihre Geschichten.

Du willst über uns schreiben? dann mach dich auf was gefasst.

Versteckspiele gelten nicht, Ausreden noch viel weniger.

Ja, ich hab's kapiert!

Es gibt keinen Roman, es gibt eine Geschichte, meine Geschichte.

Das wurde mir nach dem ca 35 tausendsten Mal verbessern und korrigieren, wirklich sehr schmerzhaft klar. Der Jus fehlte. Das bin nicht ich. Und genau das war mein Problem, ich wollte mich verstecken hinter meiner Protagonistin Lisa.
Nur funktionierte das nicht. Der Stein kam nicht ins Rollen. Der Roman begann fade und belanglos zu werden, hatte keine Kraft.

Das wollte ich aber nicht, denn ich weiss in meiner Geschichte steckt Power drin, steckt Sehnsucht drin. 

Aber ich bin nun mal keine Romanautorin und werde auch nie eine werden und ich möchte es auch gar nicht. Nein, nicht wirklich.

Ich möchte Geschichten schreiben!

Lebens - Geschichten

Weil meine Story sehr persönlich ist, dachte ich, es könnte nicht schaden, sie in einen Roman zu verpacken. So konnte ich Figuren erfinden, und diese, meine Geschichte spielen lassen. Nur klappte das in meinem Roman nicht. Es war (m)eine Kopf Idee. Und je mehr ich daran herumbastelte und herum dokterte desto schlimmer wurde es. Der Funke sprang und sprang einfach nicht rüber. 

Da hatte ich jetzt also den Salat.

Was sollte ich tun? So viel Zeit investiert.

Das ganze vergessen, und an den Nagel hängen? Oder mich Echt, und ehrlich mit meiner verrückten Geschichte sichtbar machen?

Mich zeigen; so hab ich mehr vom Leben. Doch genau davor hatte und habe ich Angst, Panik und Zweifel. Mich echt, klar und authentisch in die Welt hinauszuwagen. Keine Ausreden, kein Versteckspielen, PUR. Uff da passiert was...

Doch statt zu denken, was ich verlieren könnte? Was kann ich gewinnen...

… eine spannende, aufregende und berührende Geschichte. Das will ich!

Wow, so erleichtert, froh, und kraftvoll fühle ich mich. Der Schreibfluss hat wieder eingesetzt... auch die Geister sind auch happy und zufrieden ;-)

Am Samstag 27. Oktober, habe ich einen Vortrag 
Afrika; Neugier, Faszination, Exotik. Da werde ich aus meinem Buch ein zwei Geschichten lesen. Das solltest du dir nicht entgehen lassen.

Das wollte ich heute einfach mit die teilen.

Von Herzen

Monika 

Grossartigkeit

13. 8. 2018

Bedeutet nicht, dass du die ganze Welt retten musst.

Fang in deiner Welt an!

7 wirkungsvolle Dinge, die du öfter bis täglich tun kannst, um dein Leben und das Leben deiner Mitmenschen zu verschönern, zu bereichern und zu feiern!

      

-Was ist dir lieber; Rechthaben oder Glücklichsein?
Entscheide dich...

-Wann hast du das letzte Mal ein Komplimente verteilt? Naja,
Fang jetzt damit an... ;-)
verschenke Komplimente wo immer du bist. Sehr wirkungs-und wundervoll.

-Wann hast du dich das letzte Mal so richtig schön gemacht?
Ist schon länger her? Kein Problem, fang heute damit an. Dafür brauchst du nicht einmal ein Date...
Mach dich heute schön, nimm dein schönstes Kleid hervor, (es ist schon älter oder du hast gar keins) soso... kauf dir ein Neues, sei mutig, es darf ruhig auch sexy sein! ;-)

wow!

-Kannst du gut über dich selber lachen?
Super, dann schenk den Menschen denen du begegnest dein Lachen... wirkt garantiert.

-Bewegst du dich mit Freude durch dein Leben?
Du bist meistens in Eile, fühlst dich oft verkrampft und hart.
Dann geh doch mal wieder Tanzen, (sehr sinnlich) oder Joggen, (hebt den Enegielevel) oder mach Yoga (macht geschmeidig). Oder was fällt dir ein?
Nein, keine Ausreden jetzt, das du keine Zeit hättest! Bewegung tut sooo gut :-). Erdet, belebt Körper, Geist und Seele. Macht fit, weich und stark. 

-Wann hast du das letzte Mal gemalt?
Aha, jetzt kommst du ins Schwitzen ;-)…
Dann besorg dir schleunigst Papier und so viele Farben wie möglich und fang damit an. Dafür musst du auch kein Picasso oder so sein. Sei vor allem du selber, das hat die aller grösste Wirkung.
Das coole am Malen ist, du kannst es alleine machen, mit deiner ganzen Familie, oder mit Freunden. Und wer weiss, vielleicht wird's ja zu deinem neuen Hobby?

-Beobachte dich selbst einmal ehrlich in den nächsten Tagen..
Gehst du aufrecht, lächelnd, schön und grosszügig deinen Weg. Oder eher mürrisch und missmutig.

Grossartigkeit ist; sich echt und tief auf das Leben einzulassen, jeden Tag aufs Neue...

Es braucht manchmal wirklich nur eine Kleinigkeit, wie zum Beispiel ein Lachen oder ein Kompliment, um unsere Umgebung zu verzaubern...

Das Geheimnis liegt im TUN! :-)

Ich wünsche dir von Herzen eine grossartige Woche!!

Monika

RosenGöttinnen Zauber

11. 7. 2018

      

Die edle, sinnliche und wundervoll anmutende Rose, meine zaubervolle Kraftpflanze in diesem Jahr.
Steht in ihrer üppigen Blüte, und verströmt ungehemmt ihren lustvollen Duft.

Die elegante Rose, ist eine kraftvolle Verbündete, wenn es in deinem Leben um Schönheit, Lust, Eleganz und kreative Projekte geht, oder wenn du diese kostbaren Qualitäten in dein Leben einladen und stärken möchtest.

Und sie erinnert dich auch an das Zarte, Feine und Luxuriöse in dir. Gönne es dir, sei du es dir wert, Zart und Fein zu sein. Erlaube dir Luxus.

Sie unterstützt dich, wenn du deine Anmut, deine Sinnlichkeit und deine Lust neu beleben willst. Mit ihrem unwiderstehlichen Duft lockt sie dich aus dem festgefahrenen Alltagstrott heraus, und schubst dich in die Grossartigkeit der Welt hinein.

Jeder Tag ist ein Neuanfang

Für mich ist es wichtig, jedem Tag neu, frisch und neugierig zu begegnen. 
Eine frische Entscheidung zu treffen.
Klare und ehrlich zu wählen.

Frag dich gute Fragen...;-)

Wie will ich meinen Tag verbringen?
Wie möchte ich mein Leben, meinen Alltag gestalten?
Wie will ich mich heute fühlen?
Und... was will ich wirklich, wirklich?  

Umgib dich mit edlen Rosendüften.

Du bezaubernde Göttin

Bade in Rosenblättern.
Gönne dir eine kostbare Massage mit wohlriechendem Rosenöl.
Meine zaubervoll - sommer-magische, Räuchermischung unterstürzt dich dabei, mehr in deine sinnliche Kraft zu kommen.
Aus der Enge heraus zu treten und wieder in deiner Mitte anzukommen.
Sie unterstützt deine Weiblichkeit.
Du fühlst dich klar, erfüllt und einfach wundervoll Göttinnenhaft.

Ab sofort bestellbar. Monika
Einführungs-Sommer-Aktionspreis: Fr. 12.-

Und nächste Woche geht die abenteuerliche Geschichte in Afrika weiter...

LustZauber und SinnlichSchöne Sonnengrüsse

Monika

Malaria - Feeling

3. 7. 2018

Auf dem Weg zu Haruna. 1. Teil
…eine Geschichte aus meinem Buch, "Hinter den Kulissen tanzen die Geister".

      

Samstagmorgen, in aller Herrgottsfrüh...

Ich lag noch im Bett als mich Max anrief. Er wollte mir den Weg zu Harunas Haus beschreiben, das irgendwo da draussen mitten im Dschungel sein sollte.
Leider konnte er nicht mitkommen, denn er hatte schon etwas anderes vor. Obwohl ich mich gefreut hätte, und froh gewesen wäre ihn dabei zu haben. Er kannte Haruna gut und hatte mir ganz viel von ihm und seinen Heilkünsten erzählt. Er hatte mich wirklich neugierig gemacht und ich wollte ihn auch unbedingt einmal kennenlernen. Doch, das war in einer Zeit, wo ich noch gesund und munter war.

Jetzt, in meinem elenden Zustand, drängte mich Max förmlich Haruna aufzusuchen. Doch ich war misstrauisch geworden.
Max beruhigte mich, "er ist Heiler von Beruf und kein dubioser Geisterbeschwörer," wollte er mir klar machen, denn er wusste was ich alles erlebt hatte, in den letzten paar Monaten.
Ja, Max war wahrscheinlich der Einzige, dem ich im wirklich noch trauen konnte.

Malick wusste nichts von meinem Vorhaben. Er wusste überhaupt nicht viel über mich, obwohl wir schon etwa zwei Jahre verheiratet waren.
Und so war ich mega froh das Max, mein bester Freund aus der Schweiz, der aber jetzt in Mali lebte, hier bei mir in Senegal war.
Endlich wieder einmal ein Mensch, der die gleiche Sprache sprach wie ich, der mich verstand und mir weder etwas ein - noch ausreden wollte.

In meinem Krankheitszustand,  hatte ich grosse Mühe, klar und zusammenhängend zu denken, konnte mich schlecht bis gar nicht konzentrieren und vergass sofort immer wieder alles, wenn mir jemand was sagte oder mich was fragte. In meinem Kopf fühlte es sich an, als ob eine Sicherung durchgebrannt wäre, ein wirklich scheiss Zustand, den einige Leute um mich herum schamlos ausnutzten. Und dieses Gefühl war am aller schlimmsten.
Wem konnte ich noch trauen und wem nicht? Aber Malick, dem traute ich am allerwenigstens.

Immerhin waren wenigstens die quälenden Schmerzen weniger geworden und das Fieber war stark gesunken, dank den Medikamenten, die mir der Arzt vor einer Woche gegeben hatte. Dummerweise waren die Nebenwirkungen auch nicht ganz ohne. Meine Beine waren ziemlich angeschwollen, so das ich mich nur langsam vorwärts bewegen konnte, dazu kam diese fürchterliche Hitze, die mir sonst nicht so viel ausmachte. Doch in meiner momentanen Verfassung schier unerträglich waren. Ich fühlte mich einfach recht beschissen.

Vielleicht war Haruna ja wirklich der Einzig, der mir noch helfen konnte, denn die Malaria war auf jeden Fall noch nicht geheilt, das spürte ich deutlich. "Ja, der kann dir wirklich helfen, er kann dich sogar heilen" wischte Max meine Bedenken weg, und es klang sehr überzeugt. Ich hoffte und wünschte es mir soo sehr.

Unter einem Vorwand reiste ich mit Max nach Ziguinchor. Ich staunte das Malick mich so einfach gehen liess.
Vielleicht lag es daran, dass er wusste das er bei Max nicht eifersüchtig werden musste, und spürte wohl auch das Max sein Spiel schon längst durchschaut hatte, davor fürchtete er sich wahrscheinlich am Allermeisten. Und natürlich war Max viel älter, also musste er ihm  mit Respekt begegnen. Mit ihm konnte er nicht so umspringen wie mit mir.
Das gab mir wiederum Schutz und Sicherheit. Ich war wirklich ober froh, Abstand von Malick zu haben.
Wir reisten am Freitag, nach dem 14h Gebet ab. Die Reise war sehr beschwerlich für mich. Es war heiss, eng und stickig im Auto und meine Beine schmerzten fürchterlich.
Wenigstens durfte ich vorne neben dem Chauffeur sitzen, so hatte ich genug Platz meine Beine auszustrecken.

Als wir in Ziguinchor angekommen waren, begleitete mich Max noch zum Campement, das ich schon von früher kannte. Es war klein und fein, und ein bisschen familiär. Aber doch viel anonymer, als in der Grossfamilie. Heute war ich, so schien es mir, der einzige Gast zu sein. Ich begegnete nur der Besitzerin und ihrem Sohn. Genau richtig für mich. Einfach nicht zu viele Menschen.
Normalerweise wohnte ich bei Malicks Familie, denn es war ja jetzt auch meine, doch sie wussten sicher nichts von meinem Vorhaben und auch nicht das ich in der Stadt war. Ausser Malick hätte sie informiert. Als Kontrolle sozusagen. Es war zu seinem Hobby geworden, mich zu kontrollieren. Doch dieses Mal, machte ich ihm einen Strich durch seine Rechnung.
Deshalb war ich im Moment einfach nur froh, um jeden Abstand den ich von Ihm und seinem Clan hatte.

Max hatte noch einiges in der Stad zu erledigen und verabschiedete sich bald wieder von mir. "Ich rufe dich Morgen früh an und erkläre dir noch einmal den Weg", sagte er mir beim Gehen.

Den Abend verbrachte ich alleine auf meinem Zimmer, dort hatte ich Ruhe, die ich so sehr brauchte. Doch die Besitzerin des Campements, eine gutgenährte, rundliche, taffe und sehr neugierig Geschäftsfrau, in einem wunderschönen, farbigen afrikanischen Kleid, sah das ein bisschen anders und klopfte bald an meine Tür, trat ungefragt ein, und fragte mich, "möchtest du etwas Essen?" "Nein" antwortete ich schon leicht genervt.
Seit dieser Krankheit hielt sich mein Appetit sehr in Grenzen. Ja, ich war dünn geworden, man sah mir an, das etwas nicht stimmte. Doch ich wollte trotzdem nichts essen.

Am liebsten wollte ich einfach alleine sein. Mich nervten zu viele Menschen, mich nervte es, wenn man einfach ungefragt in mein Zimmer kam, mich nervte es, wenn ich ausgefragt wurde, mich nervte die ständige Fürsorge. Kurz gesagt mich nervte einfach alles.
Doch sie gab nicht auf. Und mit allen Mitteln versuchte sie mich umzustimmen. Sie war der Meinung, das ich etwas essen musste und brachte mir auch gleich leckere Fataya mit. Irgendwie brachte mich ihre Hartnäckigkeit zum Lachen, und ich ass, zwar mit wenig Appetit, die feinen Fataya. Sie beobachtete mich genau, und sagte immer wieder "tres bien, iss, iss, iss". Das Essen strengte mich an, doch die Fataya schmeckten einfach vorzüglich, so das ich sie alle aufass.
Ganz nebenbei wollte sie dann doch noch wissen wo denn Malick wäre und warum er nicht mitgekommen sei? Ui...
Meine gute Laune verwandelte sich in Sekundenschnelle in Wut. Ich fauchte sie an, das sie das rein gar nichts angehen würde. Sie schwieg sofort, und ich hatte ein schlechtes Gewissen, dass ich so über reagiert hatte. Doch diese Frage nervte mich sowas von. Ich hatte wirklich gerade ganz andere Probleme und null Bock irgendjemandem, irgendetwas  zu erklären. Ich verschwand eiligst in meinem Zimmer und schloss die Tür hinter mir ab.
Ich setzte mich genervt aufs Bett und atmete ein paarmal tief durch. Sollte ich mich bei ihr entschuldigen?

Ich musste ja noch meine Übernachtung und das Essen bezahlen, so hatte ich gleich einen guten Grund mich nebenbei bei ihr zu entschuldigen. Denn sie hatte es ja sicher nur gut gemeint...

Möchtest du die ganze Geschichte kennen? Nächste Woche geht sie weiter.

Ich freue mich wenn du wieder vorbei lesen kommst...

Und jetzt geniess das Juli-Sommer-Hitze-Gefühl.

Von Herzen und mit heissen schweizafrikanischen Grüssen

Monika

 

Was erregt dein Leben?

15. 6. 2018

Heisser, sinnlicher, Sommer!
Flirten, verführen, etwas Neues wagen...

     

Mal ehrlich; wie spannend und bezaubernd ist dein Tag, dein Leben, deine Beziehungen, dein Job?   

Einige Fragen für (d)ein erfülltes Leben.

Wann bist du das letzte Mal mit einem voll begeisterten, mega motivierten JAAAA aus dem Bett gehüpft?

Wann hast du das letzte Mal wild und inbrünstig getanzt, so als ob dir niemand zuschauen würde?

Wann hast du das letzte Mal tief und innig geküsst?

Wann hast du das letzte Mal deine Liebsten voller Dankbarkeit geweckt?

Wann bist du das letzte Mal mit richtig viel Freude und Neugier zur Arbeit gegangen.  

Gestern? Wow, dann gratuliere ich dir von Herzen! Dein Leben prickelt :-)

Ist schon einige Zeit her? Dann frage ich dich, was hindert dich daran?

Deine Nachbarn? Die Leute im Dorf? Hast du Angst dass sie über dich reden, dass tun sie sowieso.

Seit ich Selbständig bin, arbeite ich viel zu Hause, und im Sommer gerne auf meinem lauschigen Balkon. Naja, dass passt irgendwie nicht ganz allen, warum weiss ich eigentlich nicht genau, denn, ich werde nicht gefragt was ich mache sondern, ob ich arbeitslos wäre. Was spannend ist, und gleichzeitig sehr eintönig, denn nur Arbeitslose sitzen auf dem Balkon? Äh!?
Also ich sitze auf dem Balkon und schreibe ein Buch. Oder erstelle Angebote. Oder mache Hausaufgaben mit meinem Sohn. :-)
Mit Langeweile habe ich nun wirklich nicht zu kämpfen ;-) Andere vielleicht schon, darum haben sie auch Zeit, um hinter meinem Rücken zu reden. Ja, wer weiss das schon?

Egal also was du machst, jeder lebt sein Leben nach seiner Art, sagt man in Senegal.  

Das sollte also nicht der Hinderungsgrund sein...

Drück aufs Gaspedal!

Lass es kribbeln, dein Leben ist farbig und bunt. Lass dich nicht klein machen durch das Getratsch, es tut dir nicht gut, ist nicht erregend und ist auch nicht sehr sexy.

Finde spannende Menschen, mit denen du anregende, aufregende, weltverändernde, weitreichend Gespräche führen kannst.

Lache soviel du kannst, nimm das Leben mit Humor und wenn es hart auf hart kommt, frage dich was du wirklich willst!!

Am 22. Juni lade ich dich zum Sommer-Sonnenwende- Feuer ein, wir lassen los was uns nicht gut tut, um gestärkt, klar und kraftvoll, weiter durch den Sommer zu gehen. Das Leben ist Schönheit, Anmut und Kreativität, verschwende deine wertvolle Lebensenergie nicht mit Kleinheit und Enge.

Von Herzen

Monika

Geschichten sind heilend.

5. 6. 2018

Der Geschichtenerzähler.

           

Die Nachmittagssonne brennt so heiss, das die Hitze vibriert. Der Geschichtenerzähler sitzt auf einem weissen Plastikstuhl im kühlen Schatten eines Mangobaumes.
Trotz meiner Schmerzen und der Schwere meines Malariageschwächten Körpers, setzte ich mich, gelockt von seiner Musik, zu ihm. Das Fieber ist gesunken und ein bisschen Bewegung tut mir gut.
Ein zarter Windhauch streicht sanft über meine Haut, und bewegt gleichzeitig und leicht die grünen Blätter vom Mangobaum und sie beginnen mit der Musik des Geschichtenerzählers zu tanzen.

Elegant und anmutig gleiten seine schlanken Finger über die Saiten seiner Kora, sie scheinen zu verschmelzen. Ich beginne wieder zu frösteln, doch ich lausche und lausche den zauberhaften Klängen seiner Musik, und dem Gesang seiner Geschichten, sie berühren meine Seele. Die Musik beruhigt meinen von der Krankheit gezeichneten Körper. Ich werde schläfrig....
Ohne es zu merken ist es Abend geworden, ich muss in der Hängematte eingeschlafen sein... Ich friere, das Fieber und die Schmerzen sind zurück gekehrt. Mühsam schleppe ich mich in mein Zimmer um meine Schmerz - Medikamente zu nehmen.
Jeden Nachmittag sitze ich mit dem Geschichtenerzähler unter dem Mangobaum, lausche den Klängen, höre den Geschichten und dem Leben zu und heile... Die Malaria beginnt sich von mir zu lösen.

Die GeschichtenerzählerInnen, auch Griots genannt, gehören in den meisten Teilen Westafrikas zum täglichen Leben. Sie sind die Hüter der Traditionen, halten die Geschichten lebendig und bewahren so die kollektive Erinnerung der Gesellschaft. Sie erzählen von früher, von den Ahnen, den Geistern, vom Glauben, sie singen von der Liebe und über das Leben, sie besingen die Menschen, und sind überall gerne gesehen, bei Taufen, auf Hochzeiten, Beerdigungen, Versammlungen sind sie willkommen.
Das gesprochene Wort ist das wichtigste Werkzeug eigenes Griots und ist eng mit der Musik verbunden. Die Instrumente der Geschichtenerzähler, sind die Kora (oben auf dem Foto), Balafon (ähnlich unserem Xylofon aber grösser und aus Holz und Kalabassen) und die Ngoni (Laute).

Als Griot wird man geboren und die Tradition wird von Generation zu Generation weiter gegeben. Jedoch nicht jeder in der Familie wird Griot. Sie sind von den Ahnen auserwählt und werden sehr früh als Kinder in der Tradition des Geschichtenerzählers geschult und eingeweiht.

Mein nächster Vortrag über Afrika findet am 30. Juni statt 

Herzgruss Monika

Freue dich auf mehr Geschichten

Freue dich auf mehr Sommer, Sonne vibrierende Momente!

Die Muse hat mich geküsst

29. 5. 2018

Erwarte mehr...

     

Angenommen, alles was du heute tust, wie du es tust, was du denkst, über die dich, über andere, über das Leben, was du sagst, wie du es sagst, wird darüber entscheiden, was für ein Leben du in einem Jahr führen wirst.

Was wäre dann der nächste Schritt in dein Wunsch - Leben? 

Wer bist du, wie bewegst du dich, wo möchtest du sein, mit wem möchtest du deine kostbare Zeit verbringen, wen möchtest du lieben? Was begeistert dich richtig, richtig tief und fest? Wen möchtest du küssen?

Und...

Was müsstest du definitiv hinter dir lassen, weil es dir Kraft raubt?
Was würdest du nicht mehr sagen, nicht mehr tun, weil es dich nämlich schon lange langweilt?
Wo willst du keine faulen Kompromisse mehr eingehen, dich an alten, überholten, Glaubenssätzen festklammern, mit Menschen rum hängen die dich runterziehen? Noch einmal ja sagen, obwohl du NEIN meinst, weil es schon lange vorbei ist? 

Statt dich weiter im Kreis zu drehen, tanze in deine volle Kraft, in deine wahre Schönheit, Tanze in den Sommer!

Ein praller Sommer steht vor der Tür, öffne sie weit!

Sommer ist...
... erregende Freude,
... geheimnisvolle Begegnungen,
... staunende Begeisterung,
... transformierende Feuer,
... pure Lust,
... heisse Liebe,
... anregende Gespräche,
... neugierige Blicke,
... eine innige Umarmung,
... mutig sein,

Sommer ist, wild, sanft, magisch, zauberhaft..

Sommer ist, ein Sprung ins kalte Wasser...

Tanzen im warmen Sommerregen...

Eine lebendige Zeit kommt auf uns zu ...

Auf was wartest Du? Pack die Gelegenheit beim Schopf!
Handle nicht weiter aus der Vergangenheit heraus, sie dient dir nicht mehr länger, gehe mutig weiter, erwarte mehr..., und staune was alles möglich wird.

Strahle mit der Sonne um die Wette..

Ab dem 1. Juni findest du hier auf meinem Blog, erfrischende, kühle, knackige, freche, heisse Tipps und Geschichten für einen übermütigen, heiteren, erfüllten und verheissungsvollen Sommer! Komm vorbei und lass dich überraschen.

Von Herzen Monika
 

Meine erste Begegnung mit Afrika

22. 5. 2018

.... hatte ich in der Sonntagschule.

Wie (fast) jedes Kind in unserem Dorf, ging auch ich am Sonntag in die Sonntagsschule. Ich ging gerne hin, denn, Frau Schudel so hiess unsere Sonntagsschul-Lehrerin, erzählte uns viele spannende Geschichten.
Ich liebte Geschichten schon damals und hörte ihr immer ganz gespannt und voller Neugier zu, obwohl mir keine einzige wirklich in Erinnerung blieb....

Denn etwas ganz anderes erregte meine Aufmerksamkeit.

Jedes Mal kurz bevor die Sonntagsschule aus war, reichte uns Frau Schudel, das Kässeli (keine Kasse) in die Runde, wo jedes Kind 20 Rappen reinwerfen sollte, das war der damalige Spendentarif bei uns in der Sonntagsschule, und das Geld bekamen wir von unseren Eltern.
Frau Schudel erklärte uns sehr eindringlich, dass dieses Geld für die armen Kinder in Afrika wäre. Wir Kinder fanden das lustig, denn wir wussten ja gar nicht, wo Afrika war und auch nicht wie es den Kindern dort ging.
Doch, das Kässeli dass sie immer in die Runde reichte, war an sich schon sehr Speziell und keineswegs ein gewöhnliches Kässeli, nein, nein; es war eine ganz Besondere kleine Kasse, die Bände sprach. Denn auf der oberen Seite, wo der Schlitz für das Münz (Kleingeld) war, kniete ein kleines, schwarzes "Negerkind" mit gefalteten Händen, und jedes mal wenn das Geld durch die Öffnung auf den Boden der Kasse fiel, nickte das kleine, schwarze "Negerkind" mit seinem Kopf. . .

Und so wie ich mir die Geschichten der Sonntagschule nicht merken konnte, verblasste auch dieses "eigenwillig" anmutende Bild mit der Zeit, und ich vergass es irgendwann.

Doch es prägte sich tief in mein Unterbewusstsein ein.

Jahre später reiste ich dann wirklich nach Westafrika, jedoch nicht der Spendengelder wegen, sondern um zu Tanzen. Und was mir begegnete waren keine schwarzen, nickenden Kinder. Ich blickte in fröhlich lachende Kindergesichter, die singend hinter mir her rannten und riefen "Toubab Bonjour en petit Bonbon" (Weisse, guten Tag, ein kleines Bonbon)

Mit der Zeit, als ich dann in Senegal lebte veränderte sich auch dieses Bild, denn es entspricht beides nicht die Wahrheit. Ich lernte zu unterscheiden.

Ich lernte, wo es angebracht sein könnte zu helfen und wo nicht.

Ich lernte, dass es nicht immer lustig her und zu ging und die Menschen nicht nur tanzen und singen.

Ich lernte, das nicht alle Menschen krank, arm und hilflos sind.

Ich lernte, das nicht in ganz Afrika Krieg und Hunger herrscht.

Ich lernte, die Sorgen und Nöte der Menschen kennen, weil ich Neugierig bin.

Ich lernte, wie es sich in einer traditionelle afrikanischen Grossfamilie lebt. (Schwieriges Thema und nicht ganz ohne)

Ich lernte, wie es sich anfühlt, wirklich kein Geld zu haben.

Ich lernte, viel über Werte und Ethik und begriff wahrscheinlich zum ersten mal was Werte-Konflikt überhaupt sind, und was die Folgen sein können.

Wenn es dich näher interessiert, lade ich dich ganz herzlich zu meinem ersten Vortrag am Samstag 26. Mai um 19.30h ein.

Ich starte mit dem Thema Wert und Ethik! Wird spannend!

Von Herzen eine sonnige Woche

Monika

 

Mitten ins Herz

16. 5. 2018

.... und rein in die Freude

       

Als ich vor langer Zeit, an einem kalten, trüben und verregneten Februarmorgen, ziemlich aufgeregt und nervös (hinzu kam die Flugangst) am Flughafen Zürich Kloten stand, und überhaupt nicht ahnte wie sehr diese Reise mein ganzes Leben auf den Kopf stellen würde, denn ich hatte ja "nur" einen Tanzworkshop nach Senegal gebucht, und freute mich darauf. Also was konnte mir da schon passieren!?
Von Senegal hatte ich bis dahin zwar keinen blassen Schimmer,  wusste aber das es in Afrika lag, wenigsten etwas. Ja, mir wurde sogar Blauäugigkeit nachgesagt, hm, was ja eigentlich auch stimmte.
Denn im "normal Fall" informiert man sich über den Ort wo man hingeht und erst recht wenn man nach Afrika reist, da weiss man ja nie was einem erwartet. ;-) gell.

Doch vor lauter Aufregung und Vorfreude über die grosse Reise, habe ich das glatt verpasst.

Das hatte ich nun davon

Ich war so begeistert, von diesem Ort, er hatte etwas mystisches an sich, das gefiel mir. Hinzu kam der Tanz, die Musik, es roch ganz anders, auch das Meer tat mir gut, und die Herzlichkeit dieser Menschen, ja, ja dieser einzigartige Mix verzauberte mich.

Ich war so in meinem Element, das ich nicht einmal merkte wie schlecht mein Französisch wirklich war, denn ich brachte es fertig, mich richtig gut mit den Menschen zu verständigen. Ich fühlte mich von Anfang an wohl.

Und ich entdeckte etwas Neues in mir...

Es waren Mut und ganz viel Neugier, mich einzulassen und mein Herz zu öffnen, für etwas das ich nicht kannte. Die Angst vor dem Unbekannten und Fremden anzunehmen, und neugierig immer weiterzugehen. Diese vier Wochen Tanzen waren ein Geschenk, ich spürte meine Lebendigkeit wieder und war froh hatte ich all diese (komischen) Infos über Afrika gar nicht.

Ich bin wirklich einfach reingesprungen, und oberflächlich gesehen war ich sicher sehr naiv und blauäugig, doch genau dieses NICHT Wissen hatte mir auch die Möglichkeit gegeben, tiefer zu tauchen. Und mir wurde bald klar das ich hier einen Teil meines Lebens verbringen wollte.

Gesagt, getan..

Über längere Zeit habe ich auf zwei Kontinenten gelebt. Und in dieser Zeit unglaublich viele Erfahrungen gemacht. Und nicht immer nur die wundervollsten, ich kam sowas von an meine Grenzen, und bin jetzt dafür alles andere als blauäugig und gutgläubig. Jetzt bin ich nämlich Bodenständig und Afrika-tauglich ;-) und ist es an der Zeit, meine Erfahrungen zuteilen.


Am 26. Mai findet mein erster Vortrag statt und weitere folgen! Ich freue mich wenn du dabei bist, es sind spannende und wichtige Themen dabei!

Afrika ist Afrika, und wenn wir mit unserem durch getakteten Leben daher kommen wird's leidvoll. Ich bin für Co-Kreation, statt für noch mehr Konzepte.

Von Herzen

Monika